Blickmaschinen

Ausstellung: Künstler

Haus-Rucker-Co


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Umweltveränderer, 1968
Helme aus verschiedenen Materialien


"Vorgänge des Sehens und Hörens als passive Tätigkeit, durch die der Mensch erst zu reagieren beginnt, funktionieren automatisch und selbstverständlich. So selbstverständlich, dass die Dinge und Vorgänge zwar registriert, aber nicht mehr wirklich erfasst werden.

Die Welt wird einfach, einfacher, als sie wirklich ist. Wir verlieren den echten Kontakt zur Umwelt. Das Leben wird gehaltlos.

Durch die Umweltveränderer "Fliegenkopf", "Drizzler" und "Blickzerstäuber" sehen Sie die Dinge anders. Ihre Augen schmerzen beim Anblick des zerreißenden Sehfeldes vor Ihnen. Ihre Freundin kommt Ihnen seltsam vor, so zerlegt in Sekundenbruchteile oder verschwimmend weich im Visier einer pulsierenden Plastiklinse.

Ihre Umgebung ist anders für kurze Zeit. Aufgrund Ihrer Erfahrungen versuchen Sie dennoch zu verstehen. Sie wollen genau wissen, was vorgeht. Ihre Augen und Ohren arbeiten aufmerksam.“

Haus-Rucker-Co (Laurids Ortner, Günter Zamp Kelp, Klaus Pinter), österreichische Architekten und Künstlergruppe in den 1970er und 80er Jahren. Gruppengründung 1976 und Auflösung 1992.

www.ortner.at
www.klauspinter.net
www.zamp-kelp.com




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Blickmaschinen wird großzügig gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen

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Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

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