Blickmaschinen

Ausstellung: Künstler

Julio Le Parc


x
Lumières alternées, 1971
Kinetisches Objekt
Sammlung Daros Latinamerica, Zürich


Julio Le Parc entwickelt seit den Sechziger Jahren Objekte und Räume, die durch die Integration von Licht und Bewegung neue Wahrnehmungserfahrungen ermöglichen. „Diese Experimente mit Licht und Bewegung sind im Wesentlichen mit der Idee verbunden, vom fixierten, unveränderlichen und endgültigen Werk wegzukommen.“ Um ein wandelbares Werk zu erreichen, setzte Le Parc neue Materialien wie Plexiglas und Spiegelfolien ein, integrierte bewegliche Lichtquellen und durch Motoren angetriebene, gegeneinander sich verschiebende Elemente. So realisierte er Lichtspiele, die über das eigentliche Objekt hinaus in den Raum greifen und diesen zu kaleidoskopartigen Lichtkammern machen. „Im traditionellen Kunstwerk ist alles festgelegt durch Zeichen und Chiffren, die man kennen muss, um das Werk zu verstehen und zu genießen. Diese Situation im Blick präsentierten wir Experimente mit vielfältigen Möglichkeiten der Veränderung; die daraus entstehenden Bilder waren das Ergebnis einer einfachen Anordnung von mehr oder weniger komplexen Elementen und nicht das Ergebnis einer experimentierenden Hand, die den Künstler in den Vordergrund stellten [...] Ziel war die Demontage der traditionellen Definition von Kunst und der damit verbundenen Konzepte der Repräsentation oder eines festgelegten Wertes.“ (Julio Le Parc)

Julio Le Parc (geb. 1928) lebt in Paris.

www.julioleparc.org



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Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

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