Ausstellung: Künstler
Dóra Maurer
Relatív lengések (Relative Schwingungen), 1973/1975
35mm, s/w, Produktion: Balázs Béla Stúdió, 1973/1975 (Film Language Series), Kamera: János Gulyás
Die Wahrnehmung ist relativ, das demonstriert ein in drei Kapitel untergliederter Versuchsaufbau von Dóra Maurer. Die Akteure sind: Das Licht (eine Kegellampe), die Kamera (und der Kameramann), später kommt noch ein zylinderförmiges Objekt (auf einem von der Decke hängenden Tisch) dazu. Alle können schwingen, in horizontaler, vertikaler und kreisförmiger Weise. Manchmal schwingt nur die Lampe oder die Kamera oder das Objekt, manchmal zwei Akteure, manchmal alle drei, später im Lauf des Experiments kommt auch noch der Schatten des Objekts dazu. Es kann gemeinsame Schwingungen geben, aber auch gegenläufige.
Relative Schwingungen zeigt uns zum Teil parallel, zum Teil abwechselnd zwei Filme: einen, der die Situation von außen – neutral – beobachtet, und einen, der in die Situation involviert ist. Durch die Gegenüberstellung werden wir gewahr, dass das Geschehen in einem Film immer von außerhalb des Bildausschnitts befindlichen Bedingungen abhängig ist.
Dóra Maurer (geb. 1937) lebt in Budapest.
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Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

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