Ausstellung: Künstler
Sebastián Díaz Morales
Simulacrum, 2007
Verschiedene Materialien, Video, Leuchtkasten
Courtesy Sebastián Díaz Morales und Galerie carlier | gebauer, Berlin
Im ursprünglichen Kaleidoskop des 19. Jahrhunderts waren es farbige Glassplitter, die in unendlichen Spiegelungen immer wieder neue Konstellationen bildeten. Bei Sebastian Diaz Morales sind es Videoaufnahmen, die durch ihr farbiges Leuchten faszinieren. Drei schmale längliche Spiegel bilden ein Dreieck, an dessen Ende das Video mit seinen Spiegelbildern zu einem pulsierenden Muster verschmelzen. Gehalten und versteckt wird dieses Schauspiel in einem länglichen Rohr, das die Blickführung übernimmt. Das kaleidoskopische Bild ist nur auf den ersten Blick ornamental, bei näherer Betrachtung – auf der Suche nach Bedeutung – wird man die Fragmente der Welt erkennen, die die Bestandteile des Bildes sind. Das Kaleidoskop ist ein philosophisches Instrument, wie schon sein Erfinder David Brewster bemerkte.
Sebastian Diaz Morales (geb.1975) lebt in Argentinien und Amsterdam.
www.sebastiandiazmorales.com
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Blickmaschinen wird großzügig gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen
Gefördert durch die
Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

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