Ausstellung: Künstler
Steven Pippin
Lavatory locomotion, Walking (suited) [Bewegung in der Toilette, Gehen (angezogen)], 1997
6 s/w Photographien, Lochkameras in Holzkiste
Courtesy Mr. Pippin und Klosterfelde, Berlin
Das Projekt
Lavatory Locomotion wurde in einer öffentlichen Toilette in Tel Aviv realisiert. Pippin hat 6 Urinalen in Lochkameras umgebaut und an der Rückseite der Porzellanbecken einen schwarzweiß Film angebracht.
Ein feiner Drahtauslöser wurde vom Auslöser hinüber zur gegenüberliegenden Wand befestigt. Der Akteur lief zweimal an der Reihe der Lochkameras vorbei, einmal nackt und einmal bekleidet. Auf dem Weg löste er Auslöser und Blitzlampen über die gespannten Fernauslöser aus. Nach dem Fotografieren wurde jedes Urinal in ein Fotolabor umgewandelt. Bei der Betätigung der Spülung lief Entwickler in das Urinal und das Negativ wurde entwickelt. Durch erneute Betätigung der Toilettenspülung wurde als nächster Schritt der Entwickler ausgespült und das Fixiermittel wurde injiziert. Nach dem Fixieren wurde die Toilette ein letztes Mal gespült, um den schwarz-weißen Negativfilm zu wässern. Der nasse Film wurde dann entfernt und unter dem Handtrockner der Toilette luftgetrocknet.
Steven Pippin (geb. 1960) lebt in London und Berlin.
www.mrpippin.co.uk
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News:
Blickmaschinen wird großzügig gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen
Gefördert durch die
Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

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