Ausstellung: Künstler
Hermann Pitz
Forme entière, (Die ganze Form), 1987/94
Serigraphie und Glaslinse in Holzschachtel
Die künstlerische Reflexion von Hermann Pitz zielt auf poetische Konstruktionen, die sich mit Licht auseinandersetzen. Licht, das aus diversen Lichtquellen strömt, aus Spiegelobjekten, Linsen, Lupen oder Wassertropfen.
Der Betrachter erblickt im Innenfach einer aufgeklappten Holzschachtel die Reproduktion einer ostfriesischen Landschaftsansicht in altmeisterlicher Drucktechnik: Der tiefliegende Horizont gibt den Blick auf Wolkenformationen und eine kleine Ansammlung von Bauernhäusern rund um eine Kirche frei. Auf dem Papier liegt ein Glasobjekt in der Gestalt eines Wassertropfens, welches an den Seiten zwei wulstige Erweiterungen aufweist. Es handelt sich um eine Art Lupe oder Linse. Diese kann von den Betrachtenden beliebig über das Blatt hinweg geschoben werden und vergrößert und verzerrt gleichzeitig das den gewählten Bildausschnitt. Während man durch dieses bewegliche Glasobjekt schaut, entwickeln Details der Landschaft und des Himmels, der Vegetation und der Architektur auf ästhetische Weise ein Eigenleben.
Hermann Pitz (geb. 1956) lebt in München.
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Blickmaschinen wird großzügig gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen
Gefördert durch die
Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

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