Blickmaschinen

Ausstellung: Künstler

Nicolas Schöffer


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Minisculpture (Kleine Skulptur), vor 1970
Stahl, Elektromotor, Kunststoff
Szépmüveszeti Múzeum, Budapest


Nicolas Schöffer gilt als eine zentrale Figur der kinetischen und kybernetischen Kunst. Durch die Integration von mechanischer Bewegung werden Plastiken und Reliefs zu variablen Ensembles, die vielfältige Wahrnehmungserlebnisse bieten. Seine Kleine Skulptur besteht aus zwei sich durchkreuzenden Flächen – die einfachste Weise, aus zweidimensionalen Ebenen ein dreidimensionales Objekt zu machen. Durch die Bewegung wird auch die vierte Dimension, die Entfaltung des Objekts in der Zeit integriert. Die Flächen aus poliertem Stahl sind mittels unterschiedlicher geometrischer Formen durchbrochen, so dass sich bei der Drehung des Objekts Auf- und Durchblicke, Spiegelungen und Lichteffekte ergeben. Schöffers Licht und Bewegungsobjekte sind damit abhängig von ihrem Umraum, sie reflektieren dessen Gegebenheiten. So tauchen auch wir, aufgrund der unregelmäßigen und bewegten Reflexionsebenen, fragmentiert in ihnen auf.

Nicholas Schöffer (1912 - 1992) lebte in Ungarn und Paris.

www.olats.org/schoffer/eindex.htm



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Blickmaschinen wird großzügig gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen

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Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

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