Blickmaschinen

Ausstellung: Künstler

Robert Smithson


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Enantiomorphic Chambers (Die Enantiomorphen Kammern), 1964/65/1999
Bemalter Stahl, Spiegel
Courtesy Estate of Robert Smithson / VG Bild-Kunst, Bonn 2008/ VAGA, New York


Die minimalistische Arbeit beschäftigt sich mit der Selbst- und Fremdbezogenheit der Wahrnehmung. In Augenhöhe tragen zwei spiegelbildliche Gestelle zwei aufeinander bezogene, senkrecht zur Wand stehende Spiegel.
Verschiedene Beziehungen sind möglich: man sieht leere Spiegel, man sieht sich selbst zwischen zwei Spiegeln, man blickt nach rechts oder links, man steht frontal davor oder mit dem Rücken zur Wand dazwischen: nie wird ein narzistischer Wunsch nach Ganzheit erfüllt. Immer agieren gegenwärtiger Blick und vorgestellter zukünftiger Blick miteinander. Schließlich kann man sich nicht des Eindrucks erwehren, von zwei weit auseinander stehenden Augen beobachtet zu werden.

Robert Smithson (1938-1973) lebte in New York.

www.robertsmithson.com



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Blickmaschinen wird großzügig gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen

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Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

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