Blickmaschinen

Ausstellung: Künstler

Rachel Khedoori


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102nd Street, 1997
Installation mit 16mm-Film, Guckkasten, Tisch, 3 Stühlen
Courtesy Rachel Khedoori und Galerie Hauser & Wirth, Zürich


Für 102nd Street projiziert ein Filmprojektor einen Film in einen Guckkasten. In einer weiteren Projektion werden die Bilder an die Wand dahinter gelenkt. Der filmische Apparat, der Tisch und der Guckkasten werden zu skulpturalen Elementen, die sich mit dem Raum, den projizierten Bildern und den Betrachtern zu einem Gesamtensemble verschränken. Keine Perspektive wird bevorzugt und alle Elemente sind gleich- und eigenwertig. Drei verschiedene Bewegungen entfalten sich innerhalb dieser skulpturalen Installation und verstärken sich gegenseitig: die lineare Kamerafahrt entlang der 102nd Street im kalifornischen Inglewood, die Häuser und parkende Autos vorüberziehen lässt, die zirkuläre Bewegung der Filmspulen und die zufällige Bewegung des Betrachters und seines Blicks. Die Verflechtung von statischen und beweglichen Elementen erzeugt eine modellhafte Verbindung vorhandener und projizierter Räume.

Rachel Khedoori (geb. 1964) lebt in Los Angeles.



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Blickmaschinen wird großzügig gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen

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Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

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