Blickmaschinen

Ausstellung: Künstler

Roland Stratmann


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Upside Down (Auf den Kopf gestellt), 2000/2008

Von der Raumdecke sind an Seilen Lebensmittelschachteln, Boxen, Tetrapacks herabgelassen. Beim Blick durch ein eingeschnittenes Guckloch in den Seitenwänden der Kartonagen lässt sich im Innern der Behälter ein seitenverkehrtes, umgekehrt erscheinendes Lichtbild der Umgebung wahrnehmen. Es wird einzig durch ein kleines Loch in der Behälterwand erzeugt, durch das sich die Sehstrahlen bündeln und auf der gegenüberliegenden Wand oder einer Mattscheibe abbilden – eine Camera Obscura. Das optischen Funktionsprinzip der Camera Obscura, bereits von Aristoteles erwähnt und von Leonardo da Vinci erstmals detailliert als Wahrnehmungsprinzip des menschlichen Auges beschrieben, hat bis zum heutigen Tag nichts von seiner Faszinationskraft verloren. Der Blick in die Camerae Obscurae veranlasst die Benutzer, ihre Wahrnehmung zu reflektieren.

Roland Stratmann (geb. 1964) lebt in Berlin.

www.rolandstratmann.de



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Museum für Gegenwartskunst Siegen
23. November 2008 - 10. Mai 2009
Blickmaschinen / Visual Tactics

Mücsarnok / Kunsthalle, Budapest
19. Juni - 23. August 2009
Pillanatgépek

Centro Andaluz de Arte Contemporáneo, Sevilla
17. September - 22. November 2009
Máquinas de mirar




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Blickmaschinen wird großzügig gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen

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Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

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