Ausstellung: Künstler
Roland Stratmann
Upside Down (Auf den Kopf gestellt), 2000/2008
Von der Raumdecke sind an Seilen Lebensmittelschachteln, Boxen, Tetrapacks herabgelassen. Beim Blick durch ein eingeschnittenes Guckloch in den Seitenwänden der Kartonagen lässt sich im Innern der Behälter ein seitenverkehrtes, umgekehrt erscheinendes Lichtbild der Umgebung wahrnehmen. Es wird einzig durch ein kleines Loch in der Behälterwand erzeugt, durch das sich die Sehstrahlen bündeln und auf der gegenüberliegenden Wand oder einer Mattscheibe abbilden – eine Camera Obscura. Das optischen Funktionsprinzip der Camera Obscura, bereits von Aristoteles erwähnt und von Leonardo da Vinci erstmals detailliert als Wahrnehmungsprinzip des menschlichen Auges beschrieben, hat bis zum heutigen Tag nichts von seiner Faszinationskraft verloren. Der Blick in die Camerae Obscurae veranlasst die Benutzer, ihre Wahrnehmung zu reflektieren.
Roland Stratmann (geb. 1964) lebt in Berlin.
www.rolandstratmann.de
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Blickmaschinen wird großzügig gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen
Gefördert durch die
Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

Weiterer Förderer ist Pro Helvetia: