Blickmaschinen

Ausstellung: Künstler

Attila Csörgő


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Eseménygörbék I, II (Ereigniskurven I, II), 1998
Kinetische Wandobjekte


Attila Csörgős Ereigniskurven sind kinetische Objekte. Sie bestehen jeweils aus zwei schwarzen Scheiben, in die unregelmäßige, gebogene Linien geschnitten sind, und einer dahinter befestigten Lampe. Mittels eines elektrischen Motors werden die Scheiben in konstante Bewegung versetzt. Zum Teil überdecken sie sich, zusammen bilden sie eine gemeinsame Fläche in der Form eines Pflaumenkerns. Überschneiden sich die beiden Graphen in der Drehbewegung, so ergibt sich eine eindeutige geometrische Lichtform. Sobald die Rotation abklingt löst sich die geometrische Form auf und die unregelmäßig gebogenen Linien erscheinen wieder. Csörgő Ereigniskurven könnten einfache Modelle der Wahrnehmung sein, Modelle des Bewusstseins, welches die Welt observiert und danach trachtet, sie zu verstehen. Ihre konstante und unaufhörliche Bewegung produziert Formen, die Bedeutung besitzen – Formen, die sich auflösen und bedeutungslose Striche werden, wenn die Bewegung zur Ruhe kommt.

Attila Csörgő (geb. 1965) lebt in Budapest.

www.c3.hu/~acsorgo/



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Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

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