Ausstellung: Künstler
Miklós Erdély
Ismétléselméleti tézisek und Azonosításelméleti vizsgálatok
(Wiederholungstheoretische Thesen und identifzierungstheoretische Untersuchungen mit Illustrationen), 1972-1973, Serie von 9 Photographien, Schreibmaschinentext auf Papier
Miklós Erdély Foundation, Budapest
Diese Arbeit formuliert zentrale Überlegungen von Miklós Erdély. Drei Photos, die das gleiche Motiv zeigen, werden in einer vertikalen Reihe angeordnet. Das obere und das untere Bild sind identisch, das mittlere zeigt kleine Abweichungen. Die beiden unteren Bilder stellen, so die knappe Bildlegende, jeweils ein Duplikat und eine Kopie des Originals dar. Das oberste Photo ist das Original, ihm fehlt deshalb die in Beziehung setzende Legende. Hier werden Blickverschiebungen ausgelöst, indem der Blick nicht nur von Bild zu Bild springt, um das Dargestellte zu vergleichen, sondern sich auch wechselnd auf das Medium oder das Dargestellte konzentriert und den Einfluss der Legende auf das Gesehene berücksichtigt. Es handelt sich hier um eine konzeptuelle Form des Such- und Vexierbildes, die nicht Kippfiguren und andere optische Phänomene inszeniert, sondern die Entgrenzung der Identität im Prozess von Differenz und Wiederholung. Dies gelingt Erdély, indem er logische und perzeptive Prozesse verklammert.
Miklós Erdély (1928-1986) lebte in Budapest.
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Blickmaschinen wird großzügig gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen
Gefördert durch die
Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen
Die Präsentation ist eine Ausstellung im Rahmen des Projektes Visuelle Taktiken/ Visual Tactics und wird gefördert durch das EU-Culture Programme.

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